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- Atomausstieg selber machen -
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Leider scheinen die schlimmsten Befürchtungen bezüglich des in 2000 vereinbarten Atomkonsens wahr zu werden,
nämlich, dass die Energiekonzerne diesen unterlaufen wollen. Eventuell hoffen die Energiekonzerne auf die Hilfe
einer der beiden jetzigen Regierungsparteien, um die beschlossenen (Rest)Laufzeiten ihrer Atomkraftwerke (AKW) zu
verlängern.
So beantragte z.B. der Stromriese RWE am 26. September 2006 beim Bundesumweltministerium eine Laufzeitverlängerung
für sein AKW Biblis A bis 2011. Dieser hessische Meiler produziert seit 1974 Strom. Er zählt zu den
störanfälligsten des Landes und hat zudem ein niedriges Sicherheitsniveau. Das äteste laufende AKW
Biblis A ist von den im Atomkonsens vereinbarten Strommengenübertragungen zwischen einzelnen Anlagen
ausgenommen.
Mich empört die benatragte Laufzeitverlängerung des AKW Biblis A.
Die Initiative
Atomausstieg selber machen
bietet die problemlose Möglichkeit, seinen Vertrag mit einem der AKW-Betreiber RWE, E.on,
EnBW oder Vattenfall einfach zu beenden und zu einem grünen Stromanbieter zu wechseln.
Ich wechselte zum grünen Stromanbieter
Lichtblick.
- Eines der Hauptargumente der AKW-Betreiber RWE, E.on, EnBW und Vattenfall für
die hohen Strompreise, nämlich die hohen Einkaufspreise an der Leipziger Strombörse hält einer
Nachprüfung nicht stand, wie Recherchen von Greenpeace und grünen Stromanbietern belegen.
Bei jedem Kilowatt des an dieser Börse gehandelten Stroms handelt es sich um Überschusskapazität.
- Mit ähnlich fadenscheinigen Argumenten rechtfertigen die AKW-Betreiber RWE, E.on,
EnBW und Vattenfall die hohen Durchleitungsgebühren durch ihre überalterten und längst
abgeschriebenen Netze.
- Nur mit Verstaatlichung des von AKW-Betreibern RWE, E.on, EnBW und Vattenfall
betriebenen Stromnetzes ist der Aufbau einer dezentralen Stromversorgung möglich. Schon mit der jetzt
vorhandenen Technik kann die aufallfreie Speisung des Stromnetzes dezentralen Kraftwerken
(wie z.B. Koppelkraftwerken) sicher gestellt werden.
- Bei verstaatlichetem Stromnetz würden die AKW-Betreiber schon l&aauml;ngst in Offshore Windanlagen
investieren und ihre ineffizienten Atom- und Kohlekraftwerke stilllegen, bzw. keine neuen mehr bauen.
Wir müssen aus meiner Sicht unser Potential in die Weiterentwicklung der regenerativen Energiegewinnung stecken, v.a.
in den Ausbau der Solarenergie. So unterstützt Greenpeace z.B. den Bau von solarthermischen Kraftwerken im Nahen Osten.
Damit wird die Infrastruktur nachhaltig gesärkt und gleichzeitig der Weg für einen dauerhaften Frieden bereitet.
Denn um die Sonne wird kein Krieg geführt (werden) und sie steht allen ohne zeitliche Grenze zur Verfügung.
Aus den oben dargelegten und den in Klima retten beschreibenen Gründen
würde ich mich freuen, wenn möglichst viele wie ich zu einem der grünen Stromanbieter wechseln, die
bei der Initiative Atomausstieg selber machen
aufgeführt sind.
Nur mit unserem Wechsel zu einem grünen Stromanbieter können wir folgendes erreichen:
- Investition der AKW-Betreiber in Anlagen zur Gewinnung von regenerativer Energiege, wie zum Beispiel
Offshore Windanlagen.
- Unterstützung der von der EU-Kommision geforderten Verstaatlichung der längst abgeschriebenen Stromentze,
die den AKW-Betreibern gehören. Mit überteuerten Einspeisungsgebühren verhindern sie eine
Senkung des Strompreises und halten am Betrieb bzw. Neubau ihrer Atom- und Kohlekraftwerke fest.
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