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E n g a g e m e n t    -  Gegen Urwald-Kahlschlag  -

 

Mich erschreckt immer wieder auf' s Neue die Ignoranz einiger Hersteller, die bekannte, schädliche Auswirkungen ihres Handelns ignorieren und bedenkenlos ihrer kurzsichtigen Gewinnmaximierung unterordnen.

Wie unter anderem auf der WEB-Seite der Greenpeace-Gruppe Aachen beschrieben, prägen Urwälder unser Klima und bieten Lebensraum für unzählige Pflanzen und - teilweise vom Aussterben bedrohte - Tiere.

Durch Kauf von - auch weißem - Papier, das mit dem Blauen Engel gekennzeichnet ist, kann jeder seinen Beitrag zum funktionierenden Recycling von Altpapier und Abfallholz aus heimischen Wäldern leisten.

Der sparsame Umgang mit Papier ist aus meiner Sicht die beste Möglichkeit, selbst aktiv zum Umweltschutz beizutragen.

Jede/r kann zu einem wirksameren Schutz gegen illegalen Einschlag beitragen indem er/sie beim Kauf auf Hölzer verzichtet, die in Baumärkten ohne FSC-Siegel angeboten werden. Im aktuellen Holzratgeber bewertet Greenpeace 36 in Deutschland gehandelte Holzarten nach Ihrer Herkunft aus ökologischer Waldnutzung oder Umweltzerstörung.

Kahlschlag und Brandrodung von Urwald beschleunigen die von Experten in Klima retten beschriebene katastrophale Erderwärmung. So muss das derzeit geltende Soja-Moratorium gegen Brandrodung von Urwald im Sommer 2008 verlängert werden. Erhöhen Sie durch bewussten Verzicht auf Soja-Produkte den Druck auf die Soja abnehmenden Konzerne.

In den Torfwäldern auf Sumatra sind gigantische Mengen des Treibhausgases CO2 gespeichert. Ihre weitere Trockenlegung würde CO2-Emmissionen freisetzen, die dem globalen Ausstoß eines ganzen Jahres entsprächen. So konnten Aktivisten des Forest Defender Camps im November 2008 den letzten Damm fertig stellen, um die Trockenlegung der Torfwäldern auf Sumatra zu stoppen. Nur wenn wir alle auf den Kauf von Edelhölzern, Palmöl und Agro-Sprit verzichten, besteht aus meiner Sicht die Chance, dass die Regenwälder und Torfwälder auf unserem Planeten erhalten bleiben.

Dieie Annahme den CO2-Ausstoß mit Verbrennung von neu angeplanzten Rohstoffen zu reduzieren ist schlicht falsch. Diese Rohstoffe, wie Ölpalmen, werden nämlich in Monokulturen auf Flächen angepflanzt, für die Urwald abgeholzt oder brandgerodet wurde. Durch vorausschauendes sparsames Fahren sowie den Verzicht auf unnötige Fahrten kann jeder von uns zum Einsparen von Energie und dringend notwendigen Stopp des Kahlschlags von Urwald.

 


 

 
   © 2006 by Bernd Furnier •   Bernd.Furnier@fu-net.de